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Eine
Tasse Kaffee?, 2000
Lack auf Alu, 36 x 45 cm |
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City
of Suiciders, 1996
Öl auf Leinwand, je 100 x 70 cm |
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Der 1956 in Danzig geborene Künstler studierte in Hamburg bei Sigmar
Polke und
Karl-Ernst Hermann. Sein medienübergreifendes Werk umfasst Zeichnungen,
Malerei, Skulptur, Multiples, Künstlerbücher, Wandarbeiten und
Installationen.
Die Arbeiten sind meistens aus banalen Materialien, häufig mit Kitschdekor,
gefertigt
oder auch altermeisterlich präzise gezeichnet und gemalt. Die Motive
aus dem
Alltagsleben mischen sich mit kunstgeschichtlichen Bezügen.
Piotr Nathan entwickelt seine Bildideen immer auf die konkrete Ausstellungssituation
bezogen. Einzelwerke werden zu Installationen zusammengefügt und
damit in neue
räumliche und inhaltliche Bezugsfelder gestellt. Direkt mit Ruß
auf die Wand "gepixelte"
Zeichnungen zeigen isolierte Elemente komplexerer Bildverwebungen.
Nathans Werk ist durchzogen von wiederkehrenden Motiven und Materialzitaten.
Alles ist kontinuierlich im Wandel, doch die Themen bleiben gleich. Der
Künstler
thematisiert die männliche Sexualität, die Rituale der Homosexuellen,
Genuss und
Freude, Krankheit und Tod. Der Prozeß körperlicher Veränderung
durch Krankheit
und Altern prägt Nathans Werk der letzten Jahre. Daraus resultieren
die
Transformationen von Bildmotiven wie Insektenflügel, Pflanzenreste
und
Menschensilhouetten, die als Spuren an die Gegangenen, an das Vergangene,
erinnern und bleiben.
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